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Nicht fauchen, finden!

SEO für Voice Search (sprachbasierte Suche)

Sprachbasierte Suche ("Voice Search") via Sprachassistenten gewinnt eine immer größere Bedeutung: 2023 wurden laut einer Umfrage von iBusiness mehr als die Hälfte aller mobilen Suchanfragen (57 Prozent) direkt ins Gerät gesprochen. Bei der jüngeren Altersgruppe (16 bis 29 Jahre) nutzen sogar drei Viertel diese Dienste. Wie optimiert man Webseiten und andere Angebote im Netz also so, dass sie auch bei diesen Suchen spielend einfach und direkt gefunden werden?

Sie heißen Siri, Cortana, Alexa oder Google Assistant: Sprachassistenten halten Einzug in unser alltägliches Leben, sei es als Anwendung auf dem Smartphone, der Smartwatch oder als Smart Speaker im Wohnzimmer. Sie erleichtern und beschleunigen die Suche nach einem bestimmten Produkt, dem nächsten Restaurant oder der nächsten Veranstaltung. Tatsächlich wird die sprachbasierte Suche vor allem für solche Online-Recherchen sowie zur Kartennavigation genutzt.

Was sind die Vorteile von Voice Search?

Voice Search ist vor allem praktisch und bequem: Wer Sprachassistenten eine Frage stellt, hat seine Hände frei – und kann sich anderen Aufgaben widmen; Autofahren, Kochen oder Spazierengehen zum Beispiel. Wer Suchanfragen direkt spricht, ist zudem wesentlich schneller als beim Eintippen über ein Display. Ein Mensch kann pro Minute etwa 40 Wörter tippen, aber 150 sprechen.

Was ist der Unterschied von der "klassischen" Suche zu Voice Search?

Um auch bei der sprachbasierten Anfragen gefunden zu werden, müssen die eigenen Web-Angebote noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden. Diese sind in der Regel bisher nur auf Stichworte ("Keywords") der herkömmlichen Suchen abgestimmt. Wer hingegen eine Anfrage an einen Sprachassistenten stellt, spricht normalerweise in ganzen Sätzen und formuliert Fragen; die Suche ist also der gesprochenen Sprache nicht nur hinsichtlich des Satzbaus, sondern auch im Blick auf die Wortwahl sehr viel ähnlicher.

Wie kann ich die Website für sprachbasierte Suchanfragen optimieren?

Damit Website-Inhalte auch über Voice Search gefunden werden, sollten Sie im ersten Schritt dafür sorgen, dass potenzielle Fragen zu Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung etc. überhaupt ausformuliert auf Ihrer Website gut auffindbar existieren, damit die Suchmaschine sie auch finden kann. Sehr geeignet dafür ist ein FAQ-Bereich, auf dem häufige Fragen wie z.B. "Wie kann ich einen Termin buchen?" strukturiert aufgelistet sind.

Wie kann ich mein Web-Angebot noch besser für die sprachbasierte Suche auffindbar machen?

Wie schon zuvor erwähnt: Für die Kartennavigation wird Voice Search sehr häufig genutzt. Stellt man dem Sprachassistenten eine Frage wie "Wo finde ich das nächste Hotel?", greift die dahinterliegende Suchmaschine - sei es Google, Bing oder Yahoo - in der Regel auf den eigenen Kartendienst zurück, deren Grundlage wiederum strukturierte Daten sind. Wie Ihr Unternehmen Eingang in diese Kartendienste findet, können Sie selbst bestimmen: Bei Google zum Beispiel indem Sie einen GoogleMyBusiness-Eintrag zu Ihrem Unternehmen anlegen; bei Bing etwa über einen entsprechenden Bing Places-Eintrag. Auch lohnt es sich, Adressportale wie "Gelbe Seiten" regelmäßig zu überprüfen und ggf. Änderungen vorzunehmen. Der Vorteil: Das erhöht generell die Auffindbarkeit Ihrer Angebote, auch bei der "klassischen" Suche.

Dabei gibt es die Möglichkeit, die Suchmaschine über das richtige Markup zu den korrekten Inhalten zu leiten. Außerdem sollten die Fragen möglichst natürlichsprachlich und prägnant formuliert sein sowie Verklinkungen zu weiterführenden Inhalten enthalten. Hier lohnt es sich noch einmal kritisch zu hinterfragen: Was interessiert den Nutzer eigentlich wirklich?

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